18.9.2021
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ÖBB – Bahnüberquerung Weißenstein

Allgemeines

In der Marktgemeinde Weißenstein wurden zwei bestehende Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und durch ein Überführungsbauwerk mit dazugehörigen Neuanbindungen an die Landesstraße L37 und die Gemeindestraße ersetzt. Die zweifeldrige Brücke weist eine Spannweite von ca. 42 m auf.

Hervorzuheben ist das WL Süd, welches auf einer bewehrten Erde-Konstruktion aufgelagert und mit Micropfählen tiefgegründet ist. Die bewehrte Erde-Konstruktion wurde während der Bauphase für die Aufbringung einer knapp neben der Landesstraße situierten Überlastschüttung genutzt, welche vor Tragwerkserrichtung wieder abgetragen wurde.

Projektbeschreibung aus geotechnischer Sicht

Aus geotechnischer Sicht waren bei den o.a. Objekten folgende Maßnahmen zu planen, zu dimensionieren, auszuschreiben und geotechn. zu begleiten:

  • Untergrunderkundung
  • Bodenmechanisches Gutachten
  • Bewehrte Erde-Konstruktion für die Überlastschüttung bzw. den Endzustand inkl. Vorsatzschale
  • Messtechnische Begleitung der Überlastschüttung
  • Tiefgründung mittels GEWI-Pfählen (WL Süd)
  • Rüttelstopfverdichtung (Mittelpfeiler + WL Nord)

Auftraggeber: ÖBB Infrastruktur AG

Zeitraum: 2013 - 2014