18.9.2021
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A2 Südautobahn, Abschnitt Twimberg - Wolfsberg, Vollausbau

Brückenobjekte P19, P20, P23, P26 und P30

Für den geplanten Vollausbau der A2 Südautobahn im Abschnitt Twimberg - Wolfsberg war die Errichtung einer Reihe von neuen Brücken erforderlich, die größtenteils parallel zu den bereits bestehenden Brücken der Halbautobahn errichtet wurden. Bei der Gründung der Objekte waren geotechnisch schwierige Untergrundverhältnisse zu berücksichtigen (Lavanttalstörung: i.A. tiefgreifende Verwitterung und Zerlegung des Felsuntergrundes, teilweise rutschgefährdete Hänge etc.).

Unser Büro wurde mit der geotechnischen Bearbeitung von 5 Brückenobjekten im Bauabschnitt beauftragt. Die Grundlage für die Beurteilung der Untergrundverhältnisse bildeten vorhandenes Datenmaterial vom Bau der ersten Ausbaustufe, Geländebegehungen und zusätzlich abgeteufte Kernbohrungen. Darauf aufbauend wurden die Gründungsmaßnahmen für die einzelnen Widerlager- und Pfeilerstandorte festgelegt (Gründungsbrunnen und Großbohrpfähle) und die für die statische Berechnung der Brücken erforderlichen Boden- und Bettungskennwerte vorgegeben. Weiters wurden die zusätzlich erforderlichen Baumaßnahmen wie Stützmauern und Hangsicherungsmaßnahmen bearbeitet.

Die geotechnische Bearbeitung der Brückenobjekte erfolgte von der Gutachtenerstellung über die Mitwirkung bei der Detailplanung bis hin zur geotechnischen Betreuung der Arbeiten während der Bauausführung.

Geotechnisch bearbeitete Brückenobjekte im Bauabschnitt:

Objekt P19

Lavant-Talübergang; Länge 935 m, Höhe bis 140 m, 9 Felder

Objekt P20

Kogljahrerbrücke; Länge 122 m, 4 Felder

Objekt P23

Länge 303 m, Höhe bis ca. 50 m, 6 Felder

Objekt P26

Länge 130 m, 4 Felder

Objekt P30

Auenbach-Talübergang; Länge 680 m, Höhe bis 60 m, 10 Felder

Auftraggeber: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 17B - Brückenbauamt

Zeitraum: 2000 - 2007