18.9.2021
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Bestandssicherung Wohnhaus Oststeiermark

Durch Hangbewegungen entstanden am gegenständlichen voll unterkellerten Wohnhaus an der Talseite Risse. Diese Risse nahmen in relativ kurzer Zeit stark zu, so dass schnellstmöglich Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden mussten, so lange noch der Großteil des Gebäudes nicht betroffen war. Die Sicherungsmaßnahmen sahen folgende Stützkonstruktion vor:

Ein Stahlbeton-Unterfangungsbalken wurde satt an das bestehende Fundament anbetoniert und mit diesem durch eingebohrte Dübel fest verbunden. Der Balken ruht auf Kleinbohrpfählen, die in den tragfähigen, unverrutschten Untergrund einbinden, womit weitere Setzungen verhindert werden. Um weitere (horizontale) Verschiebungen hintanzuhalten, wurden vier Dauer-Freispielanker eingebaut. Die Gesamtkosten aller durchgeführten Arbeiten betrugen etwa EUR 70.000. Einen wesentlichen Anteil der Kosten übernahm das Land Steiermark (Katastrophenfonds für Hangrutschungen).

GDP Aufgaben

  • Stellungnahme mit Sanierungskonzept und Kostenschätzung
  • Technischer Bericht, Ausschreibung
  • Statische Berechnung, Ausführungspläne
  • Bauaufsicht samt Abrechnungskontrolle

Auftraggeber: Hauseigentümer und Land Steiermark

Zeitraum: 1999 - 2000